Wenn Streiks Termine verschieben

Die Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am 12. März 2026 sowie die weiteren Streiktage am 18. und 19. März 2026 haben auch in unserer Praxis Villa Vie spürbare Folgen hinterlassen. Viele Patient:innen und Familien sind auf Bus und Bahn angewiesen. Fällt dieses Netz kurzfristig aus, können vereinbarte Termine oft nicht wahrgenommen werden.

Für die Praxis ist das vor allem organisatorisch eine Herausforderung. Denn ausgefallene Therapie- und Untersuchungstermine lassen sich nicht einfach kurzfristig nachholen. Stattdessen müssen wir neue Zeitfenster finden – in einem Kalender, der ohnehin sehr voll ist. Das kann dazu führen, dass sich Folgetermine verschieben und sich Behandlungen zeitlich verzögern.

Praxisinhaber Jens Kühntopp beschreibt die Situation klar: „In erster Linie waren es viele Absagen, weil die Menschen einfach auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind.“ Betroffen seien vor allem Jugendliche, die allein zu ihren Terminen kommen, aber auch Familien, denen kein Auto zur Verfügung steht. Gerade bei laufenden Therapien seien Ausfälle besonders spürbar.

Aber: Das Recht, für bessere Arbeitsbedingungen zu streiken, ist ein wichtiges gesellschaftliches Gut, das wir ausdrücklich unterstützen. Die Situation zeigt jedoch, wie viele Bereiche von solchen Maßnahmen unmittelbar und mittelbar berührt werden. Wenn der Nahverkehr stillsteht, betrifft das eben nicht nur Wege zur Arbeit, sondern auch die medizinische und therapeutische Versorgung.

Sie kommen zum ersten Mal zu uns?

Dann bringen Sie bitte folgende Dinge mit: Versicherungskarte, Vorsorgeheft und Impfausweis.
Falls vorhanden, sind auch bestehende Berichte von medizinischen Fachkollegen aus anderen Institutionen hilfreich.

Diese Materialien helfen uns, mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten schnellstmöglich einzuschätzen.